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EMI in Wuppertal - Institut Ruhr

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EMI steht für Eye Movement Integration und ist eine Therapiemethode, die ich in meiner Praxis in Wuppertal einsetze. Sie wurde von Steve und Connirae Andreas entwickelt und baut auf Erkenntnissen aus der Neurologie und der Traumaforschung auf. EMI nutzt natürliche Augenbewegungen, um belastende Erlebnisse im Gedächtnis neu zu verarbeiten und emotional zu entlasten.

Viele Menschen tragen Erfahrungen mit sich, die im Alltag immer wieder auftauchen, ohne dass sie genau wissen warum. Ein bestimmtes Gefühl, eine körperliche Reaktion oder ein Gedanke, der sich nicht loslässt. Oft liegt das daran, dass das Gehirn ein belastendes Erlebnis noch nicht vollständig verarbeitet und eingeordnet hat.

In meiner Praxis für Psychotherapie und Traumatherapie in Wuppertal setze ich EMI gezielt dort ein, wo solche unverarbeiteten Erfahrungen das Leben beeinträchtigen und Veränderung erschweren.

Wie funktioniert EMI?

EMI macht sich einen natürlichen Mechanismus des Gehirns zunutze: Im Tiefschlaf, genauer in der sogenannten REM-Phase, verarbeiten wir Erlebnisse durch schnelle Augenbewegungen. EMI ahmt diesen Prozess gezielt nach und regt das Gehirn an, belastende Erinnerungen neu einzuordnen.

Dabei werden Augenbewegungen in etwa 20 verschiedene Richtungen sowie kreisförmige Bewegungen eingesetzt. Durch die langsamen, sich ständig verändernden Bewegungen ist es möglich, ein belastendes Erlebnis aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu verarbeiten. Das Ziel ist es, die emotionale Ladung zu verringern und die Erinnerung als etwas Vergangenes ins Langzeitgedächtnis zu überführen.

EMI ist eine tiefgreifende Methode, die ausschließlich von qualifizierten und ausgebildeten Therapeuten eingesetzt werden darf. Sie eignet sich besonders bei schweren traumatischen Erlebnissen und starken Belastungen.

Augenbewegungen in 20 Richtungen

Der Therapeut leitet die Augenbewegungen in verschiedene Richtungen. Durch die wechselnden Bewegungsabläufe kann das Gehirn das belastende Erlebnis aus verschiedenen Perspektiven verarbeiten.

Neuordnung im Gedächtnis

Die Verbindung zwischen dem sensorischen und emotionalen Gedächtnis wird durch die Augenbewegungen aktiviert. Belastende Erinnerungen können neu geordnet und ins Langzeitgedächtnis überführt werden.

Ablauf einer EMI-Sitzung

Eine EMI-Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten. Der Klient hat jederzeit die Möglichkeit, die Therapie mit einem vorher vereinbarten Signal zu unterbrechen. Nach der Sitzung arbeitet das Gehirn in den folgenden Tagen weiter an dem Thema.

  1. Schritt 1: Anliegen klären und Ziel setzen

    In der ersten Sitzung sprechen wir über Ihr Anliegen und legen ein gewünschtes Ziel fest. Das gibt der Therapie eine klare Richtung und schafft einen sicheren Rahmen.
  2. Schritt 2: Erinnerung aktivieren

    Das belastende Erlebnis wird innerlich aktiviert. Es muss keine reale Situation gewesen sein, auch zukünftige Ereignisse, vor denen Sie Angst haben, können Ausgangspunkt sein.
  3. Schritt 3: Augenbewegungssequenzen

    Während Sie die Erinnerung wahrnehmen, führt der Therapeut die Augenbewegungssequenzen durch. Zwischen den Sequenzen wird besprochen, was sich verändert hat.
  4. Schritt 4: Nachverarbeitung

    In den Tagen nach der Sitzung arbeitet das Gehirn weiter an dem Thema und baut den Stress ab. Es können sogenannte Stress-Release-Symptome auftreten, die zeigen, dass der Körper loslässt.

Wofür eignet sich EMI?

EMI kann bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern eingesetzt werden. Die Methode zielt nicht nur darauf ab, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Sie kann auch in anderen Bereichen hilfreich sein. In meiner Praxis für Traumatherapie in Wuppertal setze ich EMI unter anderem ein bei:

Stressreduktion

Menschen, die einem hohen Stressfaktor ausgesetzt sind, hilft EMI dabei, wieder eine gesunde Balance zu finden. Das innere Stressprogramm wird heruntergefahren und Entspannung wird wieder möglich.

Ressourcenaktivierung

Fähigkeiten und Stärken, die in Vergessenheit geraten sind, können mit EMI wieder zum Leben erweckt werden. Dabei werden positive Erinnerungen mit Gefühlen verbunden und so nutzbar gemacht.

Angstzustände

Typische Angstreaktionen und Angststörungen können durch EMI wieder ausbalanciert werden. Ähnlich wie bei der Stressreduktion wird das überaktivierte Nervensystem beruhigt.

Verlust und Trauer

Trauern ist ein natürlicher Vorgang. Manchmal fällt es Menschen jedoch schwer, innerlich Abschluss zu finden. EMI kann dabei helfen, loszulassen und das belastende Erlebnis zu integrieren.

Was passiert während einer EMI-Therapie im Gehirn?

EMI schafft die Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte der neuronalen Netzwerke zu aktivieren. Durch die Verbindungen zwischen dem sensorischen und dem emotionalen Gedächtnis können alte und belastende Erinnerungen kurzzeitig wieder ins Bewusstsein geholt werden. In diesem Moment ist das Gehirn in der Lage, sich selbst zu helfen und die Erinnerung neu einzuordnen.

Die belastenden Erinnerungen können so überarbeitet und ins Langzeitgedächtnis überführt werden. Negative Emotionen verlieren an Kraft oder verschwinden ganz. Was früher schmerzte, kann als etwas Vergangenes in der Geschichte bleiben, ohne dass es im Alltag weiter belastet. Viele Klienten berichten über ein Gefühl großer Erleichterung nach der Therapie. In meiner Praxis in Wuppertal begleite ich diesen Prozess behutsam und in Ihrem Tempo.

Häufige Fragen zu EMI

EMI steht für Eye Movement Integration und nutzt Augenbewegungen in etwa 20 verschiedene Richtungen, um belastende Erinnerungen zu verarbeiten. EMDR arbeitet hingegen mit hin- und hergehenden Augenbewegungen und folgt einem stärker strukturierten Protokoll. Beide Methoden machen sich den natürlichen REM-Schlaf-Mechanismus des Gehirns zunutze, unterscheiden sich aber in ihrer Arbeitsweise und Anwendung.

EMI eignet sich bei traumatischen Erlebnissen, Stress, Angststörungen, Trauer, Leistungsblockaden und anderen belastenden Erfahrungen. Die Methode kann bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern eingesetzt werden. Da EMI eine tiefgreifende Methode ist, wird sie bevorzugt bei schweren Traumata und starken Belastungen eingesetzt.

Nicht in allen Einzelheiten. Es reicht, das Thema innerlich wahrzunehmen, während die Augenbewegungssequenzen stattfinden. Das macht EMI auch zugänglich für Menschen, denen es schwerfällt, über belastende Erfahrungen zu sprechen.

Das hängt vom Thema und der individuellen Situation ab. In den meisten Fällen reichen einige Sitzungen aus, um ein belastendes Erlebnis zu verarbeiten. Nach jeder Sitzung wird in der folgenden Woche zunächst überprüft, was sich verändert hat, bevor weitergearbeitet wird. Im ersten Gespräch besprechen wir gemeinsam, was realistisch ist.

Die Honorare entsprechen dem für psychotherapeutische Leistungen üblichen Rahmen. Die genaue Preisliste sende ich Ihnen gerne per Mail oder telefonisch zu. Für Menschen mit wenig Einkommen gibt es Sonderpreise und Ratenzahlung ist möglich. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten beim Heilpraktiker leider nicht. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif teilweise.

Ich biete EMI in meiner Praxis in Wuppertal an, Hatzfelder Straße 115. Bei Interesse melden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail. Ich nehme mir Zeit für ein kurzes Vorgespräch, um zu klären, ob EMI für Ihr Anliegen geeignet ist.

Interesse an EMI in Wuppertal?

Sie suchen einen EMI-Therapeuten in Wuppertal? In meiner Praxis an der Hatzfelder Straße 115 begleite ich Sie mit Eye Movement Integration bei der Verarbeitung belastender Erfahrungen. Der Einstieg beginnt mit einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch. Dabei nehmen wir uns Zeit für Ihr Anliegen und klären gemeinsam, ob EMI für Sie ein sinnvoller nächster Schritt ist.

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