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Umgang mit Diagnosen

Zum Umgang mit psychiatrischen Diagnosen sei gesagt, dass sie wenig individuelle Zuschreibungen sind. Als Beschreibungen können sie Zustände manifestieren oder sogar zementieren. Daher ist es gut, wenn möglich, nicht so sehr auf Diagnosen zu schauen und sich klar zu machen, dass es günstiger ist, über Ressourcen und Lösungen zu sprechen, als über Krankheiten. In Kliniken und Kassenpraxen sind die Behandler für die Abrechnung mit den Krankenkassen gehalten, bestimmte abrechnungsfähige Diagnosen zu stellen. Sonst bekommen sie kein Geld. Da sich meine Praxis an Selbstzahler richtet, können Sie sich den Luxus leisten, auf Zuschreibungen zu verzichten.

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