ADHS-Diagnostik für Erwachsene
Ausführliche diagnostische Abklärung in meiner Praxis in Wuppertal
Viele Erwachsene beschäftigen sich erst spät mit der Frage, ob bei ihnen eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vorliegen könnte. Manche erkennen sich in der Diagnose ihres Kindes, einer Partnerin, eines Freundes oder einer Kollegin wieder.
Andere erleben seit vielen Jahren Schwierigkeiten mit Konzentration, Organisation, Zeitplanung, Aufschieben oder Vergesslichkeit. Manche können sich mit großer Begeisterung stundenlang einer interessanten Tätigkeit widmen, während ihnen scheinbar einfache Aufgaben schwerfallen.
Auch Menschen, die beruflich erfolgreich sind und nach außen gut funktionieren, können von ADHS betroffen sein. Nicht selten haben sie über Jahrzehnte Strategien entwickelt, um ihre Schwierigkeiten auszugleichen – etwa durch Perfektionismus, hohen persönlichen Einsatz oder feste Routinen.
In meiner Praxis in Wuppertal biete ich eine ausführliche ADHS-Diagnostik für Erwachsene an. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine gewünschte Diagnose zu bestätigen, sondern Ihre Beschwerden, Ihre Lebensgeschichte und mögliche andere Erklärungen sorgfältig zu untersuchen.
Am Anfang steht ein kostenloses und unverbindliches telefonisches Vorgespräch.
Für wen kann eine ADHS-Diagnostik sinnvoll sein?
Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Selbstorganisation, Impulssteuerung oder emotionaler Regulation schon über längere Zeit bestehen und unterschiedliche Lebensbereiche beeinflussen.
Vielleicht kennen Sie Fragen wie:
Warum kann ich mich für interessante Dinge stundenlang begeistern, während ich bei Routineaufgaben kaum anfangen kann?
Warum verliere ich immer wieder den Überblick über Termine, Aufgaben oder Unterlagen?
Warum brauche ich für alltägliche Organisation so viel Kraft?
Warum funktionieren viele Zeitmanagement- oder Organisationsmethoden bei mir nur für kurze Zeit?
Warum arbeite ich unter Zeitdruck manchmal besser obwohl mich dieser Druck langfristig erschöpft?
Warum war ich schon als Kind verträumt, vergesslich oder unaufmerksam, ohne besonders hyperaktiv gewesen zu sein?
Warum bekomme ich im Beruf vieles hin, bin anschließend aber so erschöpft, dass ich meinen privaten Alltag kaum noch schaffe?
Manche Erwachsene beschäftigen sich erst mit ADHS, nachdem ihr Kind oder eine nahestehende Person eine entsprechende Diagnose erhalten hat.
Auch Menschen, die bereits wegen Depressionen, Ängsten, Traumafolgen, Erschöpfung oder Schlafproblemen behandelt wurden, fragen sich manchmal, ob zusätzlich eine ADHS vorliegen könnte.
Gerade bei Frauen und Menschen, die über viele Jahre wirksame Ausgleichsstrategien entwickelt haben, kann ADHS lange unerkannt bleiben. Nicht immer entspricht das Erscheinungsbild der verbreiteten Vorstellung eines hyperaktiven Kindes.
Ob tatsächlich eine ADHS, eine andere Ursache oder mehrere gleichzeitig bestehende Belastungen vorliegen, wird im Rahmen der Diagnostik sorgfältig untersucht.
ADHS-Diagnostik ist mehr als ein ADHS-Test
Ein einzelner Fragebogen kann Hinweise auf eine mögliche ADHS geben, aber keine verlässliche Diagnose begründen. Auch ein Konzentrationstest allein kann eine ADHS weder sicher nachweisen noch ausschließen.
Für eine fundierte diagnostische Einschätzung müssen verschiedene Informationen zusammengeführt werden. Dazu gehören die aktuellen Beschwerden, die Entwicklung seit der Kindheit, konkrete Auswirkungen auf den Alltag und die Frage, ob andere Erkrankungen oder Belastungen die Schwierigkeiten besser erklären.
Deshalb verbinde ich ausführliche persönliche Gespräche mit standardisierten diagnostischen Verfahren, der Auswertung vorhandener Unterlagen und, soweit möglich, Informationen von Menschen, die die betreffende Person schon länger kennen.
Dabei interessiert mich nicht nur, welche Schwierigkeiten bestehen, sondern auch, welche Fähigkeiten, Stärken und Ausgleichsstrategien ein Mensch im Laufe seines Lebens entwickelt hat.
Eine sorgfältige ADHS-Diagnostik soll nicht lediglich einen Verdacht bestätigen. Sie soll zu einer nachvollziehbaren Einschätzung führen – auch dann, wenn sich eine ADHS nicht bestätigt oder weitere Untersuchungen notwendig sind.
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Kostenloses telefonisches Vorgespräch
Das erste Gespräch dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten und ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären Ihre Fragestellung, den Ablauf, den zeitlichen Umfang, benötigte Unterlagen sowie Kosten und Zahlungsmodalitäten. Wenn Sie den Befund für eine ärztliche Weiterbehandlung, einen Nachteilsausgleich oder eine andere Institution benötigen, besprechen wir möglichst schon jetzt, welche besonderen Anforderungen bestehen könnten. -
Vorbereitung zu Hause
Nach dem Vorgespräch erhalten Sie einen ausführlichen Voranamnesebogen und einen standardisierten Screeningfragebogen. Hilfreich sind außerdem, soweit vorhanden, Grundschulzeugnisse, frühere medizinische oder psychotherapeutische Befunde und eine aktuelle Medikamentenübersicht. Nicht jeder Erwachsene verfügt noch über Unterlagen aus der Kindheit oder kann frühere Bezugspersonen befragen. Das allein schließt eine diagnostische Abklärung nicht aus. -
Erster Diagnostiktermin
Der erste ausführliche Termin dauert ungefähr 90 Minuten. Im Mittelpunkt stehen Ihre Lebensgeschichte, Ihre bisherige Entwicklung und die aktuellen Beschwerden. Wir betrachten unter anderem Kindheit, Schule, Ausbildung, Beruf, Beziehungen, Alltag und Selbstorganisation. Ebenso berücksichtigen wir frühere Diagnosen und Behandlungen, Schlaf, Medikamente, körperliche Erkrankungen und mögliche zusätzliche Belastungen. Wichtig sind auch Ihre Stärken, hilfreiche Bewältigungsstrategien und die Frage, wie viel Kraft Sie benötigen, um Ihren Alltag zu bewältigen. -
Informationen aus Kindheit und Umfeld
ADHS ist eine Neuroentwicklungsstörung. Deshalb ist wichtig, ob typische Auffälligkeiten bereits in der Kindheit erkennbar waren. Schulzeugnisse, frühere Berichte und Angaben von Eltern, Geschwistern oder anderen langjährigen Bezugspersonen können dabei hilfreich sein. Auch die Sicht einer Partnerin oder eines Partners kann zusätzliche Informationen liefern. Eine Fremdanamnese erfolgt nur mit Ihrer Einwilligung. Fehlen solche Informationsquellen, prüfen wir sorgfältig, welche anderen Hinweise zur Entwicklungsgeschichte verfügbar und ausreichend verlässlich sind. -
Zweiter Diagnostiktermin
Auch der zweite Diagnostiktermin dauert ungefähr 90 Minuten. Ein zentraler Bestandteil ist das DIVA-5, ein strukturiertes diagnostisches Interview zur ADHS-Symptomatik im Erwachsenenalter und in der Kindheit. Dabei untersuchen wir anhand konkreter Beispiele, welche Symptome auftreten oder früher bestanden, wie sie sich im Alltag zeigen und welche Beeinträchtigungen damit verbunden sind. Offene Fragen und mögliche Widersprüche aus den bisherigen Gesprächen werden weiter geklärt. -
Auswertung und schriftlicher Befundbericht
Nach Abschluss der diagnostischen Gespräche führe ich sämtliche verfügbaren Informationen zusammen. Dazu gehören die Anamnese, die Entwicklung seit der Kindheit, gegenwärtige Beschwerden und Beeinträchtigungen, die Ergebnisse der diagnostischen Verfahren sowie gegebenenfalls Zeugnisse, frühere Befunde und Fremdinformationen. Auch mögliche andere Ursachen, zusätzliche Erkrankungen, persönliche Ressourcen und Ausgleichsstrategien werden berücksichtigt. Sie erhalten einen ausführlichen, individuell erstellten Befundbericht mit einer nachvollziehbaren diagnostischen Einschätzung. Bestehende Unsicherheiten werden ausdrücklich benannt. -
Persönliches Abschlussgespräch
Zum Abschluss findet ein persönliches Gespräch von ungefähr 45 bis 60 Minuten statt. Wir besprechen die Ergebnisse, ihre Bedeutung für Ihren Alltag und mögliche nächste Schritte. Dabei geht es nicht nur darum, ob sich der ADHS-Verdacht bestätigt hat, sondern auch um andere mögliche Erklärungen, zusätzliche Belastungen und Ihre persönlichen Ressourcen. Sie erhalten Ihren schriftlichen Befundbericht, den Sie bei Bedarf einer weiterbehandelnden Ärztin, einem Arzt oder einer anderen Fachperson vorlegen können.
Welche diagnostischen Verfahren werden eingesetzt?
Meine ADHS-Diagnostik verbindet ausführliche persönliche Gespräche mit wissenschaftlich etablierten diagnostischen Verfahren.
Ein zentraler Bestandteil ist das DIVA-5, ein strukturiertes diagnostisches Interview, das ADHS-Symptome im Erwachsenenalter und rückblickend in der Kindheit systematisch untersucht. Ergänzend verwende ich einen standardisierten Screeningfragebogen zur Selbsteinschätzung.
Hinzu kommen eine ausführliche klinische und biografische Anamnese, die Erfassung konkreter Beeinträchtigungen im Alltag und eine sorgfältige Differentialdiagnostik. Dabei wird geprüft, ob andere Erkrankungen oder Belastungen die Beschwerden erklären oder zusätzlich bestehen könnten.
Soweit verfügbar und sinnvoll, beziehe ich auch frühere Schulzeugnisse, medizinische oder psychotherapeutische Befunde und Informationen von Angehörigen oder anderen Bezugspersonen ein. Letzteres geschieht selbstverständlich nur mit Ihrer Einwilligung.
Die von mir entwickelten Anamnesebögen unterstützen die strukturierte Erhebung Ihrer Lebensgeschichte. Sie sind keine eigenständigen diagnostischen Testverfahren.
Weitere standardisierte Verfahren können bei besonderen Fragestellungen ergänzend sinnvoll sein. Eine umfangreiche Testbatterie setze ich jedoch nicht routinemäßig ein, wenn sie für die konkrete diagnostische Frage keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn erwarten lässt.
Nicht alles, was wie ADHS aussieht, ist ADHS
Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, innere Unruhe, Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation oder emotionale Überforderung können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb gehört die sogenannte Differentialdiagnostik – die Abgrenzung von anderen möglichen Erklärungen – zu jeder sorgfältigen ADHS-Diagnostik.
Ähnliche Beschwerden können beispielsweise bei Depressionen, Angststörungen, Traumafolgen, chronischer Überlastung, Schlafstörungen oder körperlichen Erkrankungen auftreten. Auch Autismus, Medikamentenwirkungen und Substanzkonsum müssen gegebenenfalls berücksichtigt werden. Gleichzeitig können mehrere dieser Belastungen neben einer ADHS bestehen.
Besonders wichtig ist mir die Unterscheidung zwischen ADHS und Traumafolgen. Aufgrund meiner mehr als 30-jährigen Erfahrung in der psychotherapeutischen Arbeit mit traumatischen Belastungen weiß ich, wie ähnlich sich manche Beschwerden zeigen können. Entscheidend sind deshalb die Entwicklungsgeschichte, der Zusammenhang mit belastenden Erfahrungen und das gesamte individuelle Beschwerdebild.
Meine Diagnostik soll nicht nur feststellen, welche Symptome vorhanden sind, sondern auch verstehen helfen, wie sie entstanden sind und wodurch sie aufrechterhalten werden könnten.
Wenn zusätzliche ärztliche, psychiatrische oder neurologische Untersuchungen sinnvoll erscheinen, empfehle ich diese und berücksichtige ihre Ergebnisse bei der weiteren diagnostischen Einordnung.
Körperliche und medizinische Aspekte
Zur sorgfältigen ADHS-Diagnostik gehört auch die Frage, ob körperliche Erkrankungen, neurologische Besonderheiten, Schlafstörungen oder Medikamente zu den Beschwerden beitragen könnten.
Solche Faktoren berücksichtige ich bereits bei der Anamnese. Wenn es für die diagnostische Fragestellung sinnvoll ist, können ergänzende körperliche Untersuchungen erfolgen. Bei Bedarf empfehle ich zusätzlich ärztliche oder fachärztliche Untersuchungen, beispielsweise Laboruntersuchungen oder eine neurologische Abklärung.
Eine medikamentöse Behandlung der ADHS gehört nicht zu meinem diagnostischen Angebot. Wenn eine solche Behandlung infrage kommt, können Sie Ihren ausführlichen Befundbericht zu einer Ärztin oder einem Arzt mitnehmen. Ob der Befund übernommen wird oder weitere Untersuchungen erforderlich sind, entscheidet die weiterbehandelnde Fachperson.
Ressourcen und Kompensationsstrategien
Eine sorgfältige ADHS-Diagnostik sollte nicht nur Schwierigkeiten und Einschränkungen erfassen, sondern auch die Fähigkeiten, Stärken und Bewältigungsstrategien eines Menschen berücksichtigen.
Viele Erwachsene haben im Laufe ihres Lebens Wege entwickelt, um Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation oder Zeitmanagement auszugleichen. Manche arbeiten mit besonders festen Strukturen, ausführlichen Erinnerungssystemen oder einem hohen Maß an Vorbereitung. Andere nutzen starken Zeitdruck, intensive Interessen oder besonders abwechslungsreiche Tätigkeiten, um leistungsfähig zu bleiben.
Solche Strategien können ausgesprochen erfolgreich sein. Sie können aber auch viel Kraft kosten. Deshalb interessiert mich nicht nur, ob jemand seinen beruflichen und privaten Anforderungen gerecht wird, sondern ebenso, welche Anstrengungen dafür erforderlich sind und welche Folgen das für andere Lebensbereiche hat.
Auch Kreativität, ausgeprägte Interessen, ungewöhnliche Lösungswege oder Phasen intensiver Konzentration können zum individuellen Profil gehören. Sie sind für sich genommen keine Belege für ADHS, verdienen aber ebenso Beachtung wie mögliche Einschränkungen.
Eine gute Diagnostik betrachtet deshalb nicht ausschließlich Symptome, sondern den Menschen mit seinen Schwierigkeiten, Fähigkeiten und persönlichen Lebensbedingungen.
Fachlicher Hintergrund
Ich bin Heilpraktiker mit unbeschränkter Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde und Gesundheitswissenschaftler B.Sc. Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich psychotherapeutisch mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit vielfältigen psychischen Belastungen.
Meine Arbeit ist insbesondere durch langjährige Erfahrung in der Traumatherapie, systemischen Therapie und weiteren psychotherapeutischen Verfahren geprägt. Hinzu kommen meine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und die kontinuierliche fachliche Weiterbildung.
Für meine ADHS-Diagnostik ist mir die Verbindung von klinischer Erfahrung, strukturierten diagnostischen Verfahren und einem umfassenden Blick auf die individuelle Lebensgeschichte besonders wichtig.
Dabei betrachte ich nicht nur einzelne Symptome, sondern auch deren Auswirkungen auf den Alltag, mögliche zusätzliche Belastungen und die persönlichen Ressourcen eines Menschen.
ADHS – auch aus eigener Erfahrung
ADHS kenne ich nicht nur aus meiner beruflichen Arbeit, sondern auch aus eigener Erfahrung.
Meine eigene diagnostische Abklärung begann erst mit 49 Jahren. Mit 50 erhielt ich schließlich selbst die ADHS-Diagnose.
Als ich 1975 eingeschult wurde, war das heutige Verständnis von ADHS noch kaum verbreitet. Kinder, die sich nicht den schulischen Erwartungen entsprechend verhielten, wurden häufig vor allem als störend oder unangepasst wahrgenommen. Die Frage, welche Unterstützung sie benötigen könnten, stand wesentlich seltener im Vordergrund.
Ich selbst gehörte nicht zu den besonders hyperaktiven Kindern. Ich war eher verträumt und unaufmerksam. Solche Schwierigkeiten konnten leicht übersehen werden, weil sie nicht unbedingt den Unterricht störten.
Rückblickend hat mir die späte Diagnose geholfen, viele Erfahrungen meines Lebens besser zu verstehen. Sie hat mir zugleich verdeutlicht, wie lange ADHS unerkannt bleiben kann und welche Anstrengungen Erwachsene mitunter unternehmen, um ihren Alltag zu bewältigen.
Meine persönliche Erfahrung ergänzt meine fachliche Arbeit. Sie ersetzt jedoch keine sorgfältige Diagnostik. Jeder Mensch hat seine eigene Entwicklungsgeschichte. Deshalb bleibt meine diagnostische Einschätzung individuell und ergebnisoffen.
Was Sie am Ende erhalten
Am Ende der Diagnostik erhalten Sie nicht nur eine diagnostische Einschätzung, sondern auch eine ausführliche Erklärung der Ergebnisse und einen individuell erstellten schriftlichen Befundbericht.
Dieser dokumentiert die wesentlichen Informationen aus Ihrer Lebens- und Entwicklungsgeschichte, die Ergebnisse der diagnostischen Verfahren, mögliche andere oder zusätzliche Erklärungen Ihrer Beschwerden und die begründete diagnostische Gesamtbeurteilung. Gegebenenfalls enthält er auch Empfehlungen für weitere Untersuchungen, Beratung oder Behandlung.
Im persönlichen Abschlussgespräch besprechen wir gemeinsam, was die Ergebnisse für Sie bedeuten und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten. Auch wenn sich der Verdacht auf ADHS nicht bestätigt, erhalten Sie eine nachvollziehbare Einschätzung.
Den schriftlichen Befundbericht können Sie bei Bedarf einer weiterbehandelnden Ärztin, einem Arzt oder einer anderen Fachperson vorlegen. Ob er für einen bestimmten medizinischen oder formalen Zweck anerkannt wird oder ergänzende Untersuchungen erforderlich sind, entscheidet die jeweilige Stelle.
Wenn Sie die Diagnostik beispielsweise für einen Nachteilsausgleich oder einen anderen besonderen Zweck benötigen, sollten wir die entsprechenden Anforderungen bereits im kostenlosen Vorgespräch klären.
Kosten der ADHS-Diagnostik
Die ausführliche ADHS-Diagnostik für Erwachsene biete ich zum Gesamtpreis von 890 Euro an.
Im Preis enthalten sind die beiden ausführlichen Diagnostikgespräche von jeweils ungefähr 90 Minuten, die Auswertung der Fragebögen und eingereichten Unterlagen, das strukturierte diagnostische Interview, die diagnostische Gesamtbeurteilung, ein individuell erstellter ausführlicher schriftlicher Befundbericht sowie das persönliche Abschlussgespräch von ungefähr 45 bis 60 Minuten.
Das erste telefonische Vorgespräch von ungefähr 15 bis 20 Minuten ist kostenlos und unverbindlich.
Die Diagnostik ist eine Selbstzahlerleistung. Der Gesamtbetrag wird vor Beginn der Diagnostik fällig. Die Zahlungsmodalitäten vereinbaren wir im Vorgespräch.
Sollten im Einzelfall zusätzliche Untersuchungen oder externe fachärztliche Leistungen erforderlich werden, sind diese nicht im Gesamtpreis enthalten. Über mögliche zusätzliche Kosten werden Sie vorab informiert. Eine Erstattung durch Krankenversicherungen kann nicht zugesichert werden.
Häufige Fragen zur ADHS Diagnostik
Kostenloses Vorgespräch
Wenn Sie sich fragen, ob eine ADHS-Diagnostik für Sie sinnvoll sein könnte, können wir dies zunächst in einem kostenlosen und unverbindlichen telefonischen oder persönlichen Vorgespräch von ungefähr 15 bis 20 Minuten klären.
Wir besprechen Ihre Fragestellung, den Ablauf der Diagnostik und gegebenenfalls den Zweck, für den Sie einen Befundbericht benötigen.
Vereinbaren Sie gerne ein kostenloses Vorgespräch.