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Brainspotting in Wuppertal - Institut Ruhr

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Brainspotting Therapie in Wuppertal – Roman Simeunovic erklärt die Methode in seiner Praxis

Brainspotting ist eine körperorientierte Traumatherapie, die ich in meiner Praxis in Wuppertal anbiete. Sie richtet sich an Menschen, die unter den Folgen traumatischer Erlebnisse leiden oder bei denen Angst, Blockaden und psychosomatische Beschwerden trotz Gesprächstherapie bestehen bleiben.

Viele Menschen kommen in die Therapie mit dem Gefühl, dass sie eigentlich wissen, was sie belastet. Sie können darüber reden, sie verstehen es vielleicht sogar. Und trotzdem bleibt etwas kleben. Ein Druck im Bauch, eine Anspannung die sich nicht auflöst, Reaktionen die stärker sind als die Situation es verlangt.

Das ist kein Versagen der Gesprächstherapie. Es ist ein Hinweis darauf, dass das Trauma nicht nur im Kopf gespeichert ist, sondern tief im Körper und Nervensystem. In meiner Praxis für Psychotherapie und Traumatherapie in Wuppertal setze ich Brainspotting gezielt in solchen Momenten ein, weil die Methode genau dort ansetzt, wo Sprache und Analyse nicht mehr weiterkommen.

Was ist Brainspotting?

Brainspotting ist eine körperorientierte Methode zur Traumatherapie, die 2003 von dem amerikanischen Therapeuten David Grand entwickelt wurde. Grand war selbst Schüler der EMDR-Begründerin Francine Shapiro und entdeckte beim Arbeiten mit Klienten, dass bestimmte Blickpositionen etwas im Körper auslösen. Heute wird Brainspotting weltweit eingesetzt, auch in meiner Praxis in Wuppertal.

Der Name leitet sich von diesen sogenannten Brainspots ab. Das sind Punkte in der Augenblickrichtung, die in direkter Verbindung mit belastenden Erfahrungen stehen, die im Nervensystem verankert sind. Wird ein solcher Brainspot gezielt gehalten, beginnt das Gehirn von selbst zu verarbeiten. Ohne Analyse, ohne ausführliches Erzählen, ohne bewusstes Steuern. Der Körper weiß, was zu tun ist.

Outside Window

Der Therapeut beobachtet feine äußerliche Reaktionen wie verstärktes Blinzeln oder Augenveränderungen, um den relevanten Brainspot zu finden.

Inside Window

Der Klient selbst nimmt wahr, wo sich im Körper eine Reaktion zeigt, und gibt so den Hinweis, wo der Brainspot liegt.

Binaurale Begleitung

Sanfte binaurale Klänge unterstützen den Prozess und helfen dem Nervensystem, in einen tiefen Verarbeitungszustand zu kommen.

Wie Brainspotting wirkt

Traumatische Erlebnisse werden nicht einfach als Erinnerungen gespeichert. Sie hinterlassen Spuren im Nervensystem, in Form von Kampf- oder Fluchtreflexen, die nie vollständig abgeschlossen wurden. Das Ergebnis sind körperliche Reaktionen, Spannungen und Symptome, die sich aus biologischer Sicht vollkommen erklären lassen, aber dennoch schwer zu greifen sind.

Brainspotting arbeitet über den neuralen Zugang, den ein bestimmter Brainspot öffnet. Belastende Erfahrungen werden durch gezielte Stimulation Stück für Stück aus ihrer Verankerung im Hirnstamm gelöst. Die Amygdala und der Hippocampus werden gleichzeitig aktiviert. Das ermöglicht, was in einer reinen Flashback-Situation kaum möglich ist: Die Erinnerung kann bearbeitet werden, ohne zu überwältigen. Sie verliert ihre unkontrollierbare Wucht und kann zu etwas werden, das verarbeitet und integriert ist.

Als Therapeut in Wuppertal begleite ich diesen Prozess, ohne einzugreifen. Meine Aufgabe ist es, den richtigen Brainspot zu halten und den sicheren Rahmen zu schaffen, in dem das Gehirn seine eigene Arbeit tun kann.

Für wen eignet sich Brainspotting?

Brainspotting eignet sich besonders gut bei Themen, die sich verbal schwer greifen lassen oder bei denen bisherige Therapieansätze an ihre Grenzen gestoßen sind. In meiner Praxis für Traumatherapie in Wuppertal setze ich die Methode unter anderem ein bei:

  • Traumatische Erlebnisse und PTBS

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Emotionale Blockaden

  • Sucht und Abhängigkeit

  • Angststörungen und Panikattacken

  • Dissoziative Zustände

  • Bindungs- und Beziehungsthemen

  • Leistungsblockaden

Was Sie in einer Sitzung erwartet

Sie müssen sich nicht vorbereiten und nichts erklären können. Viele Klienten sind überrascht, wie wenig sie reden müssen. Es reicht, offen zu sein für das, was der Prozess zeigt.

  1. Ankommen und Orientieren

    Wir sprechen kurz darüber, was Sie heute beschäftigt, und nehmen wahr, wo sich das im Körper zeigt. Das gibt uns den Ausgangspunkt für die Sitzung.
  2. Den Brainspot finden

    Ich führe einen Zeiger langsam durch Ihr Gesichtsfeld. Gemeinsam spüren wir, an welcher Stelle die körperliche Reaktion am stärksten ist.
  3. Verarbeitung

    Der Brainspot wird gehalten. Begleitet von binauraler Musik beginnt das Gehirn zu verarbeiten. Sie müssen nichts tun. Ich bin dabei und behalte den Überblick.
  4. Nachgespräch

    Am Ende nehmen wir uns Zeit für das, was sich gezeigt hat. Kein Druck, kein Takt. Wir gehen gemeinsam durch, was Sie erlebt haben und wie es sich jetzt anfühlt.

Häufige Fragen zu Brainspotting

Brainspotting ist eine körperorientierte Traumatherapie, die 2003 von David Grand entwickelt wurde. Die Methode nutzt bestimmte Augenpositionen, sogenannte Brainspots, die in direkter Verbindung mit belastenden Erfahrungen im Nervensystem stehen. Wird ein Brainspot gezielt gehalten, beginnt das Gehirn eigenständig zu verarbeiten — ohne dass das Trauma ausführlich besprochen werden muss.

Beide Methoden teilen dieselbe neurobiologische Grundlage der Traumaverarbeitung. Der Unterschied: EMDR arbeitet mit hin- und hergehenden Augenbewegungen, Brainspotting hält eine bestimmte Position fest. Das macht den Prozess ruhiger und tiefer. In meiner Praxis in Wuppertal kombiniere ich beide Methoden je nach Situation.

Brainspotting eignet sich bei Traumata, Angststörungen, Panikattacken, psychosomatischen Beschwerden, Leistungsblockaden, Dissoziation und Bindungsthemen. Besonders hilfreich ist die Methode dort, wo Gesprächstherapie allein nicht ausreicht. Sie ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geeignet.

Nein. Das ist einer der größten Vorteile von Brainspotting gegenüber klassischen Gesprächstherapien. Sie müssen nichts erklären oder in Worte fassen. Der Körper und das Nervensystem führen den Prozess — das macht die Methode besonders wertvoll bei Erlebnissen, die sich sprachlich kaum greifen lassen.

Eine Einzelsitzung dauert entweder 45 Minuten oder 90 Minuten als Doppelstunde. Welches Format für Sie sinnvoll ist, besprechen wir beim kostenlosen telefonischen Erstgespräch.

Die Honorare entsprechen dem für psychotherapeutische Leistungen üblichen Rahmen. Die genaue Preisliste sende ich Ihnen gerne per Mail oder telefonisch zu. Für Menschen mit wenig Einkommen gibt es Sonderpreise, außerdem ist Ratenzahlung möglich.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen psychotherapeutische Leistungen beim Heilpraktiker leider nicht. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten je nach Tarif teilweise. Es lohnt sich, vorab bei Ihrer Versicherung nachzufragen.

Das hängt stark vom Thema und der individuellen Situation ab. Manche erleben schon nach einer Sitzung spürbare Veränderungen, bei komplexeren Traumata braucht es erfahrungsgemäß mehrere. Im ersten Gespräch besprechen wir gemeinsam, was realistisch ist.

Brainspotting setzt ein gewisses Maß an Stabilität voraus. Bei akuten psychotischen Zuständen oder schwerer Dissoziation ohne ausreichende Stabilisierungsarbeit ist die Methode nicht das erste Mittel der Wahl. Ob Brainspotting für Ihre Situation geeignet ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.

Brainspotting ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die weltweit von ausgebildeten Therapeuten eingesetzt wird. In meiner Praxis kombiniere ich sie je nach Bedarf mit EMDR, Ego-State-Therapie und systemischer Therapie.

Ich biete Brainspotting in meiner Praxis in Wuppertal an, Hatzfelder Straße 115. Bei Interesse melden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail. Ich nehme mir Zeit für ein kurzes Vorgespräch, um zu klären, ob Brainspotting für Ihr Anliegen geeignet ist.

Interesse an Brainspotting in Wuppertal?

Sie suchen einen Brainspotting-Therapeuten in Wuppertal? In meiner Praxis an der Hatzfelder Straße 115 in Wuppertal biete ich Brainspotting als körperorientierte Traumatherapie an. Der Einstieg beginnt mit einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch. Ich nehme mir Zeit für Ihr Anliegen und schaue gemeinsam mit Ihnen, ob Brainspotting der richtige nächste Schritt für Sie ist.

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